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23.07.2012

Die Storyliner

Was ist ein Fest? Ein Auto auf dem Olympiaturm? Eine Viertelmillion Geburtstagsgäste? Ein Ständchen von den Fantastischen Vier? „Nicht die Größe, sondern der rote Faden, der die Qualität und Emotionalität einer Veranstaltung verbindet, entscheidet über deren Erfolg“ – er durchzieht seit 18 Jahren die Konzepte und Kreationen von trendhouse event marketing.

Ein 7er BMW in 192 Meter Höhe auf der Aussichtsplattform des Münchner Olympiaturms: Brigitte Nußbaum steckt sich gerne hohe Ziele. Das war schon 1994 so, als sich die Kommunikationswissenschaftlerin von der Event-Branche in den Bann ziehen ließ. „Das BMW-Heimspiel im Olympiapark sollte spektakulär sein, ein echter Hingucker, aber kein vermögen verschlingen“, erinnert sich die Geschäftsführerin an die Anfänge von trendhouse event marketing. Einen Kran, der die Satellitenschüsseln hoch bringt, gab es auf dem Olympiaturm, das Gewicht des BMW konnte er gerade noch heben. „Also hoch das Ding! Wir fuhren das Auto auf eine eigens dafür konstruiertes Gestell, sicherten ihn mit Gurten und wuchteten ihn darauf in die Höhe. Es hat an diesem Tag gestürmt wir verrückt. Das Auto schwankte bedrohlich, dass einem angst und bange werden konnte. Die Präsentation war der Hammer und d e r ,talk of the town‘. An diesem Tag war mir klar. Das ist meine Welt!“

Das waschechte „Münchner Kindl“, das zuvor beim Aufbau der Event-Abteilung von Radio Charivari erste Branchenerfahrungen sammeln konnte, baute diese im eigenen Unternehmen dann zu einem eigenständigen konzeptionellen Ansatz aus. trendhouse event marketing bietet seither Fullservice-Dienstleistungen in der Live-Kommunikation. Von München aus inszeniert die Agentur für internationale Kunden europaweit Corporate und Public Events, Promotion und Verkaufsförderungen sowie Kongresse, Messen und Inzentives. Und das in allen Formaten bis hin zu Großveranstaltungen wie „850 Jahre“ München.

„Nicht die Größe, sondern die Qualität und Emotionalität einer Veranstaltung entscheidet über deren Erfolg“, weiß Nußbaum. „Live-Kommunikation mit Tiefgang ist keine beliebig konfigurierbare Massenware.“ einfach online ein paar Event-Elemente kombinieren, das klinge zwar im digitalen Zeitalter verlockend, hätte aber keine Zukunft. „Wir wissen aus bald zwei Jahrzehnten Erfahrung: Jeder Kund eist einzigartig. In seiner Herkunft, in seinen Bedürfnissen und seinen Botschaften. Um ihm in dieser Individualität kompetent entsprechen zu können, ist statt konfektionierter Baukastenangebote und Schubladendenken vielmehr ein intensiver Austausch gefragt“, betont die trendhouse-Geschäftsführerin. wofür stehen das Unternehmen und seine Macher? Welche Ziele sollen erreicht, welche Zielgruppen angesprochen werden? Welche Säulen tragen die Unternehmenskultur, wie gestalten sich Eigen- und Fremdwahrnehmung? „Antworten darauf“, so die Dozentin der privaten Münchner Business-Hochschule Campus M21, „liefert kein noch so ausgefeilter Konfiguration, sondern vielmehr zuallererst eine ,klassische‘ Dienstleistertungend: das Zuhören. Denn nur so können wir die Bedürfnisse der Kunden wirklich verstehen, sie mit unseren Ideen und Konzepten abstimmen und gemeinsam zu einer überzeugenden, kreativen Lösung kommen.“ Erst dann könne der unverwechselbare „rote Faden“ entstehen, der die verschiedenen Gestaltungselemente einer einzigartigen „Story“ schlüssig miteinander verbinde. Dies mache den Wert einer guten, individuell geplanten und am Ende auch erfolgreichen Veranstaltung aus.